Crashdiet
Crashdïet entstand Anfang der 2000er Jahre in Stockholm um den Sänger Dave Lepard und gehört zur schwedischen Wiederbelebung des Sleaze Rock und Glam Metal. Ihre Musik verbindet melodischen Hardrock, Refrains mit Anklängen an die 1980er und eine rauere Energie aus dem Punk. Das Debütalbum Rest in Sleaze (2005) verankert diese Ästhetik mit gezackten Gitarren, geradlinigen Rhythmen und Street-Glam-Imagery. Nach Dave Lepards Tod im Jahr 2006 setzte Crashdïet die Arbeit trotz mehrerer Sängerwechsel fort, ein Verlauf, der die Geschichte der Band nachhaltig prägt. The Unattractive Revolution erschien 2007, gefolgt von Generation Wild 2010, wobei das Songwriting eine eingängige Heavy-Rock-Basis behält, dann The Savage Playground 2013, Rust 2019 und Automaton 2022. Im Laufe der Besetzungswechsel blieb Gitarrist Martin Sweet der wichtigste rote Faden von Crashdïet. Auf den hardrock- und metalszenen Europas präsent seit den Anfängen, hat Crashdïet ein Repertoire entwickelt, das sich auf nervösen Glam Metal mit hohem Tempo, markanten Soli und unmittelbar erfassbaren Melodien konzentriert.