Élodie Frégé

Aus Cosne-Cours-sur-Loire im Département Nièvre stammend, machte Élodie Frégé 2003 auf sich aufmerksam, als sie die dritte Staffel von Star Academy gewann. Das war der Start ihrer Sängerinnenkarriere, die Chanson, Pop und Retro-Einflüsse verbindet. Ihr selbstbetiteltes Debütalbum erschien 2004 und war noch dem breiten Unterhaltungspop verpflichtet; die Songtexte und das Songwriting entwickelten sich jedoch in Richtung eines intimeren, filmischeren Stils mit Le Jeu des 7 erreurs (2006), das unter anderem mit Benjamin Biolay entstand. La Fille de l’après‑midi (2010) und Amuse-bouches (2013) führten diese Arbeit an gedämpften Arrangements mit Jazz- und Bossa-nova-Einschlag und Anklängen an die Chansons der 1960er Jahre fort, wobei ein besonderes Augenmerk auf französische Texte gelegt wurde. Parallel zu ihren Studioaufnahmen tritt sie regelmäßig live auf, beteiligt sich an kollektiven Projekten und interpretiert frankophone Repertoires von Gainsbourg bis zur neueren Popmusik. Außerdem ist sie als Schauspielerin für Kino und Fernsehen aktiv und häufig in Unterhaltungssendungen und Castingshows in Frankreich präsent, wodurch sich ihr Weg an der Schnittstelle von populärer Musik, Singer-Songwriter-Tradition und medialen Aktivitäten abzeichnet.

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