Cowboy Junkies
Cowboy Junkies, in Toronto Mitte der 1980er Jahre gegründet, vereinen die Sängerin Margo Timmins, ihre Brüder Michael und Peter Timmins sowie Alan Anton in einer Besetzung, die über die Jahrzehnte bemerkenswert stabil geblieben ist. Erste Aufmerksamkeit erregte die Band mit Whites Off Earth Now!! (1986) und dann mit The Trinity Session (1988), aufgenommen in der Holy Trinity Church in Toronto — eine Platte, die die wesentlichen Merkmale ihrer Ästhetik festschreibt: langsame Tempi, reduzierte Arrangements und eine leise Spannung zwischen Folkrock, Alternative Country, Blues und Americana. Um die Stücke von Michael Timmins und Margo Timmins’ zurückhaltende Stimme herum entwickelt Cowboy Junkies eine schlichte, kontemplative und oft nächtliche Musik, in der Coverversionen wie Eigenkompositionen denselben gedämpften Charakter annehmen. Das Repertoire erweiterten sie später mit Alben wie The Caution Horses (1990), Black Eyed Man (1992), Lay It Down (1996), Open (2001) und All That Reckoning (2018), ohne ihre Identität aufzugeben. Zu ihrer neueren Diskografie gehören außerdem Ghosts (2020), Songs of the Recollection (2022) und Such Ferocious Beauty (2023). Regelmäßig auf Tour in Nordamerika und Europa, arbeiteten Cowboy Junkies auch mit Gästen wie Jeff Bird — der sie über weite Teile ihrer Laufbahn begleitete — sowie Natalie Merchant, Vic Chesnutt und Ryan Adams bei Trinity Revisited (2007).
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