Covenant
In Helsingborg im Süden Schwedens geboren, formierte sich Covenant Ende der 1980er-Jahre um Eskil Simonsson, Joakim Montelius und Clas Nachmanson und trat Anfang der 1990er mit dem Stück „The Replicant“ sowie dem 1994 erschienenen Album Dreams of a Cryotank hervor. Anfangs in einer kalten, angespannten EBM-Tradition verwurzelt und genährt von europäischer Synthpop- und Industrial-Elektronik, erweiterte Covenant nach und nach sein Songwriting hin zu melodischeren, poporientierten Formaten, ohne die dunkle, präzise und stark klubbezogene Ästhetik aufzugeben. Sequencer (1996) und Europa (1998) begleiteten diese Entwicklung, die sich in United States of Mind (2000) und Northern Light (2002) fortsetzte, wo Gesang und Refrains stärker in den Vordergrund rückten. Langjährig präsent auf den elektronischen und alternativen Bühnen Europas tourte Covenant außerdem in Nordamerika und teilte die Bühne mit Haujobb; Daniel Myer wurde später langfristig dem Umfeld der Band zugeordnet und wirkte an Modern Ruin (2011) mit. Zur Diskografie gehören außerdem Skyshaper (2006), Leaving Babylon (2013) und The Blinding Dark (2016) — stets im Ausgleich zwischen EBM-Puls, Synthpop-Melodien und eher kontemplativen elektronischen Klangräumen.
kommende Veranstaltungen 3
Covenant 1986-2026 Legacy UK Tour
- Fr., Dezember 4
- Corporation Vereinigtes Königreich
- Sheffield