Elisabeth Buffet

Aus dem Marketing stammend setzte sich Élisabeth Buffet ab 2005 auf der französischen Comedyszene durch, als sie beim Festival Juste pour rire in Montreal als „Französische komische Entdeckung“ ausgezeichnet wurde. Im Jahr darauf trat sie im Petit Gymnase in Paris auf, bevor sie 2007 und 2008 zwei volle Spielzeiten im Théâtre de 10 heures absolvierte, wo sie ihren One-Woman-Show-Stil prägte—zwischen Stand-up und Lebensbericht—gekennzeichnet durch eine direkte Sprache und einen scharfen Blick auf Körper, Alter und soziale Beziehungen. 2008 teilte sie sich die Eröffnungsgala von Juste pour rire in Nantes mit Florence Foresti und stieß anschließend zur Ensembleproduktion Florence Foresti and Friends im Théâtre Saint-Denis in Montreal sowie im Palais des Sports in Paris. Ihr Programm Seule dans sa culotte wurde 2010 im Théâtre de 10 heures gezeigt; im selben Jahr moderierte Élisabeth Buffet La Grande Anthologie de l’humour auf Paris Première, bevor sie 2011 Kolumnistin in On va s’gêner auf Europe 1 wurde. Parallel zu ihren späteren Soloprogrammen, darunter Obsolescence programmée im Théâtre du Marais im Jahr 2019, stand Élisabeth Buffet 2016 mit Nuit d’ivresse und Coiffure et confidences auf der Bühne und war 2012 im Kino in Nos plus belles vacances von Philippe Lellouche zu sehen. Mehrere ihrer Programme wurden aufgezeichnet, darunter Élisabeth Buffet à la Cigale (2012) und Nouveau Spectacle im Alhambra (2014), was ihre Präsenz in der frankophonen Comedyszene weiter festigte.

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