Efterklang
Gegründet in Kopenhagen um die Jahrtausendwende, bildet Efterklang den Dreier Casper Clausen, Mads Brauer und Rasmus Stolberg als Kern. Ihre Arbeit verband anfangs Post‑Rock, Elektronik, Glitch und Kammerarrangements, bevor sie sich zu einer direkteren Art‑Pop‑Ästhetik zwischen Dream‑Pop, Indie‑Rock, Folk und Synthpop entwickelte. Efterklang veröffentlichte Tripper (2004) und Parades (2007), letztere Platte in Zusammenarbeit mit dem Produzenten Darren Allison, und setzte diese orchestrale Arbeit live mit dem Danish National Chamber Orchestra fort, festgehalten auf Performing Parades (2009). Später wechselte die Band zu 4AD und brachte Magic Chairs (2010) sowie Piramida (2012) heraus, ein Album geprägt von einem Aufenthalt in der ehemaligen Bergbausiedlung Pyramiden auf Svalbard. Sie entwickelten außerdem Formate an der Schnittstelle von Konzert und Film, namentlich An Island, realisiert mit Vincent Moon. Ab Mitte der 2010er Jahre gründeten die Mitglieder parallel das Projekt Liima mit dem finnischen Schlagzeuger Tatu Rönkkö, während sie weiterhin in Europa und Nordamerika tourten. Unter dem Namen Efterklang kehrten sie mit Altid Sammen (2019) zurück – ihrem ersten auf Dänisch gesungenen Album – und veröffentlichten anschließend Windflowers (2021) sowie Things We Have In Common (2024), auf dem Beirut zu hören ist. Auf der Bühne treten Efterklang häufig in erweiterter Besetzung auf.
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| Juni 18, 2015 |
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