Commodores
Ende der 1960er Jahre auf dem Campus des Tuskegee Institute in Alabama gegründet, vereinte die Gruppe Commodores ursprünglich Lionel Richie, Thomas McClary, William King, Ronald LaPread, Milan Williams und Walter Orange um ein Repertoire, das Funk, Soul und Rhythm and Blues verband. Nach Tourneen auf dem College‑Circuit und als Vorgruppe für Motown‑Acts entdeckt, unterschrieben die Commodores Anfang der 1970er Jahre beim Detroiter Label Motown und veröffentlichten 1974 Machine Gun, geprägt von energiegeladenem instrumentalen Funk, gefolgt von Caught in the Act (1975) und Hot on the Tracks (1976). Ende der 1970er Jahre erweiterte die Band ihren Stil um Soul‑ und Pop‑Balladen auf Alben wie Commodores (1977), Natural High (1978) und Midnight Magic (1979), wobei sie funktypische Elemente in den rhythmischen Arrangements und den Bläsersektionen beibehielt. Der Ausstieg von Lionel Richie 1982 und der von Thomas McClary veränderten das interne Gleichgewicht der Commodores; dennoch setzten sie ihre Diskografie mit Heroes (1980), In the Pocket (1981), Commodores 13 (1983) und Nightshift (1985) fort, dessen Titelsong in den USA ausgezeichnet wurde. Nach wie vor eng mit der amerikanischen Soul‑ und Funk‑Szene der 1970er und 1980er Jahre verbunden, bleiben die Commodores live in unterschiedlichen Besetzungen aktiv und präsentieren ein Repertoire, das sich auf diese Zeit konzentriert.
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