Colin James

Zwischen elektrischem Blues und Rock hat der Kanadier Colin James seit Ende der 1980er Jahre eine Laufbahn aufgebaut, die von Wechseln zwischen Bandformaten und intimeren Projekten geprägt ist. 1964 in Regina, Saskatchewan, als Colin James Munn geboren, machte er sich schon früh auf der kanadischen Bluesszene einen Namen und tourte unter anderem als Vorband von Stevie Ray Vaughan, bevor er den Namen Colin James endgültig annahm. In Vancouver ansässig, veröffentlichte er 1988 sein gleichnamiges Debüt, verwurzelt im Bluesrock mit direkten Riffs und souligem Gesang, und legte 1990 mit Sudden Stop nach, was seine Präsenz auf nordamerikanischen Bühnen festigte. Mit Colin James and the Little Big Band (1993) schlug er eine Swing- und Jump‑Blues‑Schiene mit Bläsersektion ein, die er über mehrere Teile hinweg fortführte, während er parallel erdigere, roots‑orientierte Alben wie National Steel (1997) vorlegte, gemeinsam mit Colin Linden in einer akustischen Ausrichtung aufgenommen. Alben wie Traveler (2003), Limelight (2005), Blue Highways (2016) und Open Road (2021) veranschaulichen die Entwicklung eines Repertoires, in dem sich Interpretationen aus dem Blueserbe, eigene Kompositionen, radiotauglicher Rock und Ausflüge in den Retro‑Swing begegnen. Live wechselt Colin James zwischen Power‑Trio‑Shows, erweiterten Formationen im Big‑Band‑Stil und reduzierten Setups und hält eine enge Verbindung zur Blues‑ und Jazz‑Festivalszene in Kanada, Europa und den USA.

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Feb. 7
Feb. 6
Sept. 22, 2025