Cold
Gegründet in Neptune Beach, Florida, und auf der Szene in Jacksonville um den Sänger Scooter Ward herum entwickelt, bewegt sich Cold seit Ende der 1990er Jahre in einem Spannungsfeld aus Alternative Metal, Post-Grunge, Nu Metal und Alternative Rock. Die Band trat zunächst unter anderen Namen auf, bevor sie 1996 endgültig den Namen Cold annahm, wobei Ward trotz zahlreicher Besetzungswechsel das einzige konstant bleibende Mitglied ist. Frühe Aufmerksamkeit erhielt die Band mit Unterstützung von Fred Durst und veröffentlichte 1998 ihr Debütalbum Cold, das noch von metallischer Spannung und rauem Sound geprägt war. Mit 13 Ways to Bleed on Stage (2000) weitete sie ihr Songwriting aus; dort finden sich eingängigere Refrains und düsterere Klanglandschaften. Diese Entwicklung setzte sich mit Year of the Spider (2003) und A Different Kind of Pain (2005) fort – letztes ein langsameres, introspektives und reduziertes Album. Nach einer Trennung 2006 formierte sich Cold 2009 neu und setzte seine Laufbahn mit Superfiction (2011) und The Things We Can’t Stop (2019) fort. Im Laufe ihrer Karriere tourte Cold mit Acts aus dem Hardrock- und alternativen Metal-Umfeld, behielt dabei jedoch eine Identität, die auf massiven Gitarren, häufig zurückgenommenen Tempi und einem melodischen Songwriting basiert, das sich auf Scooter Wards tiefen, verletzlichen Gesang konzentriert.