Cirque du Soleil

Gegründet 1984 in Baie‑Saint‑Paul von Guy Laliberté und Gilles Ste‑Croix und später in Montréal weiterentwickelt, entstand Cirque du Soleil aus dem Straßenkollektiv Les Échassiers, bevor es zu einer maßgeblichen Institution des zeitgenössischen Zirkus ohne Tiere wurde, in dem Akrobatik, visuelles Theater und Musik eine zentrale Rolle spielen. Die Ästhetik von Cirque du Soleil basiert auf thematischen Inszenierungen, getragen von Figuren, aufwendig gestalteten Szenografien und Originalsoundtracks, die orchestralen Pop, Perkussion, elektronische Texturen, weltmusikalische Einflüsse sowie Gesang in mehreren realen oder erdachten Sprachen vereinen. Nach den ersten Tourneen in Québec und Kanada markierte Nouvelle Expérience (1990) einen Wendepunkt, ebenso wie die Resident‑Shows in Las Vegas wie Mystère (1993), O (1998) und Kà (2004). Cirque du Soleil ging außerdem Kooperationen ein — etwa mit den Beatles für Love (2006), mit Michael Jackson für Michael Jackson: One (2013) und mit Disney für Drawn to Life (2021). Diskografisch setzen die den Shows verbundenen Alben — darunter Alegría (1994), Quidam (1997) und O (1998) — die klangliche Identität von Cirque du Soleil fort, zwischen Bühnenmusik, Erzählung und immersiven Klangräumen.

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Cirque du Soleil - OVO
Show

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