De Kift

In den Niederlanden im Jahr 1988 um Ferry Heijne und Wim ter Weele formiert, hat sich De Kift aus einer Punkbasis zu einem Repertoire entwickelt, in dem Independent-Rock, Blasorchester, Folk und Liedgut sich kreuzen, mit einem starken Fokus auf Bläsern und niederländischsprachigen Texten. Die Gruppe, deren Besetzung sich im Laufe der Jahre in einem fast familiären Geist verändert hat, zeichnete sich früh durch eine literaturgetriebene Schreibweise aus, insbesondere nach dem Weggang des Sängers Maarten Oudschoorn, als Ferry Heijne den Gesang übernahm und Jan Heijne der Trompete beitrat. Diese Ausrichtung spiegelt sich in IJverzucht (1989) und Krankenhaus (1993) wider, bevor De Kift einen eigenartigen Weg mit Gaaphonger (1996), Vlaskoorts (1999), Koper (2001), Vier Voor Vier (2003), 7 (2006), Hoofdkaas (2008), Brik (2011), Bidonville (2014), Bal (2017) und Hoogriet (2020) fortsetzte. Nah an der niederländischen Alternativszene und verbunden mit The Ex durch mehrere Projekte hat De Kift auch mit anderen Gruppen im Rahmen ihres Vinylsingleprojects im Jahr 2008 gearbeitet, insbesondere Franz Ferdinand und Zita Swoon. Parallel zu den Alben hat De Kift Formen der Bühne und Projekte im Bereich Theater und Kino entwickelt und damit eine direkte, kollektive und handwerkliche Ästhetik fortgeführt, in der Punkenergie mit Bläserarrangements, volkstümlichen Melodien und einer ausgeprägten Vorliebe für Erzählkunst koexistieren.

Kommende Veranstaltungen 3

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Konzert

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