Jim White
Geboren 1957 in Kalifornien und aufgewachsen in Pensacola, Florida, entwickelt Jim White einen Schreibstil, der vom Süden der Vereinigten Staaten genährt wird: seine sozialen Landschaften, die Pfingstkultur und eine dezentrierte Americana, in der sich Alternative Country, Folk, Country-Rock und gospelhafte Einflüsse kreuzen. Erste Plattenveröffentlichung war gegen Ende der 1990er Jahre mit Wrong-Eyed Jesus (1997); seine Musik verbindet gesungene Erzählung, marginalisierte Figuren, trockenen Humor und oft spärliche Melodien, mit einer Vorliebe für verschlungene Arrangements. White setzt diesen Weg fort mit No Such Place (2001), Drill a Hole in That Substrate and Tell Me What You See (2004) und Transnormal Skiperoo (2007) und wechselt zwischen intimen Formaten und Produktionen, die offener sind für Pop-, Roots- oder leicht experimentelle Texturen. Seine Karriere umfasst auch mehrere Kollaborationen und Parallelprojekte, insbesondere Hellwood mit Johnny Dowd und Willie B, Mama Lucky mit Tucker Martine und Linda Delgado, oder Jim White vs. The Packway Handle Band, das sich in einem stärker bluegrass-orientierten Register bewegt. Nach Where It Hits You (2012) erscheint Jim White Waffles, Triangles & Jesus (2017), Misfit’s Jubilee (2020) und anschließend arbeitet er an weiteren Projekten als Autor und Produzent. Auf der Bühne tritt Jim White sowohl solo als auch mit einer Band auf, in einer Formation, in der die Lieder zentrale Rolle behalten, zwischen Südstaaten-Folk, dezidiertem Spoken Word und zeitgenössischen amerikanischen Ausschweifungen.
Kommende Veranstaltungen 1
Jim White, Ben de la Cour
- Sa., Mai 8, 2027
- Cabaret Voltaire, Edinburgh, Vereinigtes Königreich
- Ben de la Cour, Jim White