Chris de Burgh
Chris de Burgh wurde 1948 in Venado Tuerto, Argentinien, als Sohn britischer Diplomaten geboren. Er wuchs in mehreren Ländern auf, bevor sich seine Familie in Irland niederließ, wo er seine Laufbahn als Singer-Songwriter ausbaute. Seit Mitte der 1970er-Jahre bewegt er sich in einer Pop- und Softrock-Tradition mit stark erzählerischer Ausrichtung, mit Alben wie “Far Beyond These Castle Walls” (1975) und “Spanish Train and Other Stories” (1975), die das Fundament für einen Stil legten, der romantische Balladen, erzählende Songs und Folk-Anklänge verbindet. In den 1980er-Jahren machte er mit “The Getaway” (1982) und “Man on the Line” (1984) stärker auf sich aufmerksam, gefolgt von “Into the Light” (1986), aus dem “The Lady in Red” hervorging – ein Stück, das zu einem zentralen Bestandteil seines Repertoires wurde. Sein Schaffen erstreckt sich seither über mehrere Jahrzehnte, mit Veröffentlichungen wie “Flying Colours” (1988), “Power of Ten” (1992), “Quiet Revolution” (1999), “The Storyman” (2006) und “The Legend of Robin Hood” (2021), in denen er weiterhin eine melodische, auf Stimme und Erzählung fokussierte Songschreibkunst erkundet. Auf der Bühne ist er besonders in Europa sehr präsent und tritt regelmäßig mit elektrischer Band oder in intimeren Formationen auf, womit er eine von stilistischer Kontinuität und großer Anerkennung beim Adult-Contemporary-Publikum geprägte Karriere fortsetzt.
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