Ava Mendoza

Geboren in Miami und nachdem sie Zeit im Südkalifornien verbracht hatte, zog sie nach Oakland und später nach Brooklyn um, entwickelte Ava Mendoza seit den 2000er Jahren eine Laufbahn an der Schnittstelle von experimentellem Rock, Free Jazz, improvisierter Musik und einer Gitarrenschreibweise, die gleichermaßen vom rauen Blues wie vom Punk geprägt ist. In klassischer Gitarre am Interlochen Arts Academy und anschließend am Mills College bei Fred Frith ausgebildet, hat Ava Mendoza sich zunächst in den wagemutigen Szenen der Bay Area etabliert, bevor sie ihre Tätigkeit in New York fortsetzte, insbesondere an Orten wie The Stone, Roulette oder dem Vision Festival. Ihr Spiel, physisch und fragmentiert, wechselt zwischen schweren Riffs, Dissonanzen, offenen Linien und freier Improvisation. Als Solo-Künstlerin hat Ava Mendoza Shadow Stories im Jahr 2010 veröffentlicht und The Circular Train im Jahr 2024. Sie leitet außerdem Unnatural Ways, ein Avant-Rock-Trio, das mehrere Besetzungen durchlaufen hat, insbesondere dokumentiert durch Unnatural Ways (2015), We Aliens (2016) und The Paranoia Party (2019). Im Laufe der Jahre hat Ava Mendoza auch mit William Parker, William Hooker, Jon Irabagon, Nels Cline, Fred Frith, Negativland und Bill Orcutt gespielt und aufgenommen, in Kontexten von improvisierten Duos bis hin zu dichteren elektrischen Ensembles.

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