Yannick Jacquet

Geboren in Genf 1980 und in Brüssel ansässig seit 2005, entwickelt Yannick Jacquet eine Praxis an der Schnittstelle von Bildender Kunst, Video und Szenografie. Zunächst in den frühen 2000er Jahren als VJ unter dem Namen Legoman aktiv, lenkt er seine Arbeit rasch in Richtung Projektion im Raum, audiovisueller Installationen und Eingriffe in die Architektur. Er gehört zu den Gründern von AntiVJ, einem Kollektiv, das Ende der 2000er Jahre mit Joanie Lemercier, Olivier Ratsi und Romain Tardy entstand, in einem Kontext, in dem Videomapping vom Club- ins urbane Raum- und Ausstellungsumfeld überging. Sein Werdegang umfasst Projekte wie 3Destruct, 2007 geschaffen mit Jérémie Peeters und Thomas Vaquié, gefolgt von Paleodictyon im Jahr 2012 mit Simon Geilfus und Thomas Vaquié. Ab 2011 führt Jacquet zusammen mit dem belgischen Graveur Frédéric Penelle das Projekt Mécaniques discursives an, eine Serie von Installationen, die Holzschnitte, Objekte, Strukturen, Licht, Video und Klangumgebung miteinander verbinden, vorgestellt unter anderem in Brüssel und im Botanique zwischen 2024 und 2025. Parallel realisiert Jacquet auch Bühnenarbeiten, wie die Scenografie und das Video zu Tokyo no oto von Jérôme Combier im Jahr 2022. Seine Arbeit verbindet bewegte Bilder, Raumwahrnehmung und visuelle Komposition in Formen, die sowohl der Installation als auch der scenischen Schrift zuzurechnen sind.

Kommende Veranstaltungen 1

Imbert Imbert, Yannick Jacquet
Konzert

Imbert Imbert, Yannick Jacquet