Soleá Morente
Geboren 1985 in Madrid und aufgewachsen in Granada, gestaltet Soleá Morente ihren Werdegang in einem beständigen Dialog zwischen flamencischem Erbe und poporientiertem Songwriting. Als Tochter von Enrique Morente und Aurora Carbonell sowie Schwester von Estrella und Kiki Morente wirkte sie schon früh an familiären Aufnahmen mit, bevor sie eine eigene Laufbahn entwickelte, in der nuevo flamenco, Indie-Pop, Pop-Rock und Anklänge an Alternative Rock aufeinandertreffen. Bekanntheit erlangte sie Anfang der 2010er Jahre mit Los Evangelistas, einem Projekt rund um Musiker von Los Planetas und Lagartija Nick als Hommage an ihren Vater, und mit der EP Encuentro (2013), auf der Soleá Morente die Hauptstimme innehat. Als Solokünstlerin veröffentlichte sie Tendrá que haber un camino (2015), Ole Lorelei (2018), Lo que te falta (2020) und Aurora y Enrique (2021) — Alben, die eine flexible Art zeigen, Cante, Popmelodien und zeitgenössischere Klangtexturen zu vereinen, ohne die andalusische Tradition zu verleugnen. Sie wirkte außerdem am Projekt Prado Negro mit, das sich der Vertonung poetischer Texte widmet, und engagierte sich parallel in Theater, Film und Radio, womit sie eine in der spanischen Kulturszene verankerte Laufbahn jenseits des Flamenco bestätigt.
kommende Veranstaltungen 1
Soleá Morente, Yerai Cortés, Estrella Morente
- Sa., August 8
- Starlite Festival - Auditorio Marbella
- Estrella Morente, Yerai Cortés, Soleá Morente