Kelly Carpaye

An der Schnittstelle von R&B und einer anglophonen-frankophonen Popmusik, die von den 1990er- und 2000er-Jahren geprägt ist, entwickelt Kelly Carpaye ein Universum, das von mehreren Traditionen genährt wird. Als Tochter einer mauritischen Mutter und eines Vaters von La Réunion wächst sie mit Séga und Maloya auf — zwei Traditionen, die früh ihr musikalisches Gehör prägen, bevor sie sich mit Pop- und R&B-Referenzen verbinden, die sie in jüngeren Jahren entdeckt. Seit ihrem zwölften Lebensjahr ist sie autodidaktische Sängerin und Gitarristin; jahrelang war sie in verschiedenen Projekten und auf der Bühne aktiv und hat ein Songwriting entwickelt, das Melodie, Rhythmus und kulturelle Überschneidungen in den Mittelpunkt stellt. Ihr Soloprojekt, das 2025 gestartet wurde, setzt diese Entwicklung mit persönlichen Kompositionen fort, in denen Popfarben, R&B-Gesangslinien und Echos der Musik des Indischen Ozeans in einer hybriden Ästhetik zusammenlaufen, die auf direkte und gut verständliche Songformate setzt.

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