Geoff Rickly
Geboren in Providence, Rhode Island, und aufgewachsen in Dumont, New Jersey, etablierte sich Geoff Rickly Ende der 1990er Jahre in der amerikanischen Post-Hardcore-Szene als Sänger und Haupttexter der Band Thursday. Mit dieser Gruppe entwickelte Rickly eine gespannte, melodische Schreibe an der Schnittstelle von Post-Hardcore, Emo, Post-Punk und Alternative Rock, hörbar auf Alben wie Full Collapse (2001), War All the Time (2003), Common Existence (2009) und No Devolución (2011). Parallel dazu wirkte er an weiteren Projekten mit, die sein Spektrum in Richtung rauerer oder atmosphärischerer Klangformen verlagerten, namentlich United Nations mit screamo- und experimentellen Hardcore-Anklängen, sowie No Devotion, 2014 mit ehemaligen Mitgliedern von Lostprophets gegründet; deren Alben Permanence (2015) und No Oblivion (2022) setzen eine dunklere, melodische Facette fort. Rickly verfolgt zudem ein reduzierteres Solo-Schaffen, sichtbar auf Mixtape 1 (2012) und Darker Matter/// Mixtape 2 (2013), hat vielfach als Gastsänger mit Bands aus Punk-, Emo- und Indie-Rock-Szenen zusammengearbeitet und gründete 2009 das Label Collect Records.
kommende Veranstaltungen 1
Anthony Green: « This Tour Won't Save You » with Geoff Rickly & Keith Goodwin
- Sa., Juli 25
- Lee’s Palace Kanada
- Toronto
- Anthony Green, Geoff Rickly, Keith Goodwin