e.m.arson

Unter dem Pseudonym e.m.arson entwickelt ein Soloprojekt an der Schnittstelle von Outsider-Musik, Improvisation und Noise eine instinktive, rohe Klangsprache, die sich bewusst gegen etablierte Formate stellt. e.m.arson beschreibt seine Stücke als „klangliche Hefte“ – Assemblagen von Ideen, Texturen und emotionalen Impulsen, in denen Spannung, Verletzlichkeit und hellere Durchbrüche nebeneinander bestehen. Der Name e.m.arson verweist sowohl auf die geschlechtliche und stilistische Fluidität der Künstlerin/des Künstlers als auch auf den Dialog zwischen dem Makabren und der Klarheit, der sich durch die Musik zieht. Das Projekt tritt mit einer ersten Demo-LP hervor, die sich um Liebe, Widerstand und Identität dreht, vor dem Hintergrund eines Pakts mit dem Teufel und seiner moralischen Konsequenzen. Bei e.m.arson ist Improvisation kein Stilmittel, sondern Methode: offene Formen, markante Kontraste und viel Raum für die Transformation von Motiven. Das Universum von e.m.arson schöpft außerdem aus den lange verschwiegenen Erzählungen von Frauen und aus der Geschichte Norfolks — von Hexenprozessen bis zu zeitgenössischen Machtverhältnissen — und formt daraus expressive Noise-Stücke durchsetzt mit narrativen Fragmenten, Prosa und der ständigen Suche nach Verwandlung und Wiedergeburt.

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Wendy Eisenberg, e.m.arson
Konzert

Wendy Eisenberg, e.m.arson