Kadialy Kouyate

Aus einer Linie der Kouyaté-Griots aus Südsenegal stammend, entwickelt Kadialy Kouyate ein Werk, das sich auf Kora, Gesang und das mandingische Repertoire konzentriert, mit einer Herangehensweise, die westafrikanische Tradition, persönliche Komposition und den Dialog mit anderen Szenen verbindet. In Großbritannien ansässig, nimmt Kadialy Kouyate seit mehreren Jahren eine aktive Rolle im Londoner Musikleben ein — als Solist, Ensemblemusiker, Begleiter und Pädagoge, insbesondere an der SOAS University of London, wo er Kora unterrichtet. Zu seiner Diskografie gehören Small Talk (2005) mit dem trinidadischen Perkussionisten Fimber Bravo, Rhythms of the Atlantic (2015) mit dem venezolanischen Harfenisten Leonard Jacome sowie Na Kitabo (2016). Er war außerdem an kollektiven und interdisziplinären Projekten beteiligt, darunter Rafiki Jazz und die Band von Adriano Adewale, in einem Repertoire, das mandingische Musik, Folk, Jazz und zeitgenössische akustische Formen verbindet. Auf der Bühne war er in vielfältigen Kontexten zu hören — von britischen Konzerthäusern und Festivals bis hin zu Theaterproduktionen, namentlich Julius Caesar für die Royal Shakespeare Company im Jahr 2012. 2015 wirkte Kadialy Kouyate außerdem bei der Neuauflage von Roots als Musiker, Darsteller und kultureller Berater mit.

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