Oliver Leith
Oliver Leith, 1990 im Vereinigten Königreich geboren, hat in London eine Kompositionssprache entwickelt, die zwischen zeitgenössischer und elektronischer Musik angesiedelt ist und auf Wiederholung, kurzen Motiven, Wahrnehmungsverschiebungen und bewusst reduzierten Klangtexturen beruht. Er studierte an der Guildhall School of Music and Drama von 2009 bis 2015 bei Julian Philips und Paul Newland. Seine Werke verbreiteten sich rasch in der britischen Avantgarde-Szene und wurden u. a. im Barbican, im Royal Festival Hall, in der Wigmore Hall, in Kings Place und in Snape Maltings aufgeführt, getragen von Ensembles wie Apartment House, Plus Minus, Explore Ensemble, EXAUDI, 12 Ensemble und dem BBC Symphony Orchestra. 2019 wurde er als Doktoranden-Komponist am Royal Opera House berufen, ein Schritt, der mit einer Erweiterung seines Schaffens hin zur Opernbühne einherging. Seine erste Oper, Last Days, wurde 2022 im Linbury Theatre uraufgeführt und basiert auf dem Ausgangspunkt des Films von Gus van Sant. In seiner Diskografie finden sich unter anderem good day good day bad day bad day, Medusa und Balloon, alle 2020 erschienen — Aufnahmen, die einen Ansatz fortsetzen, in dem Klavier, Schlagwerk, Streicher und Stimme in sparsamen, repetitiven und bewusst instabilen Formen voranschreiten.
kommende Veranstaltungen 1
Oliver Leith - Garland
- Fr., Juni 12
- Bold Tendencies Vereinigtes Königreich
- London
- 12 Ensemble, Oliver Leith