Charlie Parr
Geboren 1967 in Austin, Minnesota, hat sich der Gitarrist und Sänger Charlie Parr einen akustischen Blues erarbeitet, der stark von der ländlichen amerikanischen Tradition und von der Folk-Szene in Duluth beeinflusst ist, in die er später zog. In einer Country-Blues- und Folk-Strömung verankert, stützt sich Parr auf Fingerpicking und Slidegitarren-Spiel, häufig solo, für Lieder, die eigene Kompositionen mit Interpretationen alter Standards verbinden und deren Texte sich auf Alltag, soziale Randbereiche und die Landschaften des Mittleren Westens konzentrieren. Seit den frühen 2000er-Jahren auf Tonträgern aktiv, hat er eine beständige, kohärente Diskografie aufgebaut, die sich allmählich von kleinen Independent‑Produktionen zu Labels mit Schwerpunkt Roots-Musik entwickelt hat. Alben wie „Stumpjumper“ (2015), „Dog“ (2017), „Charlie Parr“ (2019), „Last of the Better Days Ahead“ (2021) und „Little Sun“ (2024) verorten ihn in einem Bereich, in dem traditioneller Blues, zeitgenössischer Folk und ein sehr reduzierter Aufnahmeansatz miteinander korrespondieren. Auf der Bühne bevorzugt Charlie Parr intime Formate — Clubs oder kleine Säle — manchmal begleitet von einer minimalen Rhythmusgruppe, und er bewegt sich in Folk‑, Blues‑Netzwerken und auf Festivals für unabhängige amerikanische Musik.
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