DJ Vadim
1976 in Leningrad geboren und bereits in jungen Jahren nach London gezogen, entwickelte DJ Vadim ab Mitte der 1990er-Jahre eine persönliche Herangehensweise an den instrumentalen Hip‑Hop, die Downtempo, Dub und Soul verbindet. Nach mehreren eigenveröffentlichten Maxis und der Gründung seines Labels Jazz Fudge wurde er von Ninja Tune entdeckt und veröffentlichte 1996 das Album 'U.S.S.R. Repertoire: The Theory of Verticality', den ersten Schritt einer Diskografie, in der abstrakte Beats, elektronische Texturen und Anklänge an jamaikanische Sound‑Systeme aufeinandertreffen. DJ Vadim folgte 1999 mit 'U.S.S.R. Life from the Other Side' und 2002 mit 'The Art of Listening' und bestätigte damit seine Vorliebe für langsame Aufbauweisen, melodische Loops und die Einbindung von Rap‑ und Gesangsstimmen. Mit dem Projekt One Self Mitte der 2000er und später der Band The Electric erkundete er stärker das Songformat und Gruppendynamiken, blieb dabei jedoch der zentrale Produzent. In verschiedenen europäischen Städten ansässig, absolvierte DJ Vadim zahlreiche Konzerte, DJ‑Sets und Residencies, unter anderem rund um das Album 'The Soundcatcher' (2007) und 'U Can’t Lurn Imaginashun' (2009). Mit Veröffentlichungen wie 'Don't Be Scared' (2012), 'Dubcatcher' (2014), 'Dubcatcher 2' (2016) und 'Double Sided' (2019) führt DJ Vadim seine Arbeit an der Schnittstelle von Hip‑Hop, Reggae und Bass‑Musik fort, mit konstanter Betonung vokaler Kollaborationen und der Clubverankerung.
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