Charlotte Church

Geboren in Cardiff, Wales, machte Charlotte Church zunächst als junge Sopranistin im Bereich des klassischen Crossover auf sich aufmerksam, zwischen sakralen Arien, traditionellen Liedern und Opernfragmenten. Bekannt wurde sie 1997 nach einer Aufführung von «Pie Jesu» im britischen Fernsehen; ihre Diskographie begann mit Voice of an Angel (1998), gefolgt von Charlotte Church (1999), Dream a Dream (2000) und Enchantment (2001) – Alben, auf denen klassisches Repertoire auf zugängliche Arrangements und vereinzelte populärere Nuancen trifft. Nach der Best-of-Zusammenstellung Prelude: The Best of Charlotte Church (2002) schlug sie 2003 mit dem Titel «The Opera Song (Brave New World)», aufgenommen mit Jurgen Vries, eine Richtung zur Popmusik ein, bevor sie 2005 Tissues and Issues veröffentlichte, das von einer deutlich rockigeren Pop-Schreibweise geprägt ist. Charlotte Church kehrte mit Back to Scratch (2010) zurück und entwickelte Anfang der 2010er-Jahre eine unabhängige Ästhetik mit den EPs ONE (2012), Two (2013), Three (2013) und Four (2014), in denen ihre Stimme in atmosphärischer Popmusik mit Anklängen an Alternative Rock und keltische Elemente eingebettet ist. Neben der Musik war sie auch im Fernsehen aktiv und trat erneut live in Großbritannien und Nordamerika auf, unter anderem beim SXSW 2013.

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