Blacknuss

Ursprünglich aus dem Club Fasching in Stockholm stammend, formierte sich Blacknuss Anfang der 1990er Jahre als ein schwedisches Kollektiv mit wechselnder Besetzung, wobei der Schlagzeuger Martin Jonsson als verbindendes Element fungierte. Das Projekt begann im Jazz-Funk-Bereich, geprägt von Groove, Soul und Hip-Hop, und entwickelte im Laufe der Jahre zunehmend eine soul- und R&B‑orientierte Klangfarbe. Mitte der 1990er Jahre machte Blacknuss mit Titeln wie It Should Have Been You, Last Night A DJ Saved My Life und Dinah auf sich aufmerksam, in einer kollektiven Formation mit wechselnden Sängerinnen, Rappern und Instrumentalisten. Zahlreiche Künstler der schwedischen Szene wirkten mit, darunter Titiyo, Jennifer Brown, Awa Manneh, Stephen Simmonds, Christian Falk und Esbjörn Svensson. Zur Diskographie von Blacknuss gehören unter anderem Made in Sweden (1994), Allstars (1996), 3 (2000), Gold (2004), Blacknuss & Norrbotten Big Band on Tour (2007) und 2.0 (2016). Zwischen Clubkultur, zeitgenössischer Soul und Funk-Erbe bewahrt Blacknuss eine flexible Identität, die sowohl der kollektiven Performance als auch der Studioarbeit verpflichtet ist.

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