Essie Watts
Entstanden in Toronto um den Musiker Jess Burgess, entwickelt Essie Watts eine experimentelle Popmusik, die melodisches Songwriting, elektronische Texturen, Bandspiel und rhythmische Erforschung verbindet. Zum Projekt gehören außerdem Mitch Lohmeier am Schlagzeug, Jordan Omstead am Bass, Irwan Poerba an Gitarre und Gesang sowie Aaron Rambhajan an Tasten und Gitarre — in einer Besetzung, deren Gleichgewicht ebenso sehr auf Arrangement wie auf szenischer Interaktion beruht. Essie Watts hat seine Konzerte in eine stärker transdisziplinäre Form überführt, indem die Tänzer Alison Lobsinger und Ray Turner einbezogen wurden; das verortet die Gruppe an einer Schnittstelle von Performance, Bewegung und dem Aufbau visueller Welten. In der Ästhetik von Essie Watts begegnet eine schräg-sensible Popästhetik Elementen von Art-Pop und experimentellen Ansätzen, in einem Format, das zugänglich bleibt, ohne auf strukturelle und rhythmische Verschiebungen zu verzichten. Als Referenzen werden unter anderem Kate Bush, Prince und Björk genannt — Wegweiser für die Bedeutung von Stimme, Theatralik und der Umformung popkultureller Formen.
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| Mai 14 |
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