Stuart Zender
Geboren 1974 in Sheffield und teilweise in der Nähe von Philadelphia aufgewachsen, bevor er nach England zurückkehrte, entwickelte Stuart Zender früh einen Bassstil, der in Funk, Soul, Jazz-Funk und Acid Jazz verwurzelt ist. 1992 trat er Ende seiner Jugendzeit Jamiroquai bei, war an den frühen Aufnahmen der Band beteiligt und spielte auf Emergency on Planet Earth (1993), The Return of the Space Cowboy (1994) und Travelling Without Moving (1996). Sein flexibler, synkopierter und sehr melodischer Stil gehörte zur Dynamik der britischen Acid-Jazz-Szene der 1990er Jahre. Nach seinem Ausstieg aus Jamiroquai 1998 setzte er seine Laufbahn als Studio- und Live-Musiker fort und arbeitete unter anderem mit Lauryn Hill, Omar, All Saints, Mark Ronson, Incognito und Zak Abel zusammen. Sein Werdegang bewegt sich zwischen zeitgenössischer Soul, Pop, Groove und rockigeren Überschneidungen, ohne die Perspektive eines Bassisten aufzugeben, bei der Rhythmus, gesangliche Basslinien und präzises Timing zentral bleiben. Stuart Zender erscheint so als britischer Musiker, dessen Laufbahn den Aufstieg des Londoner Acid Jazz mit den Soul- und Popproduktionen der 2000er- und 2010er-Jahre verbindet.
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