Cesare Cremonini

Geboren in Bologna im Jahr 1980, etabliert sich Cesare Cremonini zunächst Ende der 1990er Jahre mit Lùnapop, einer Pop-Rock-Gruppe, die in der emilianischen Lokal-Szene gegründet wurde, bevor er ab 2002 solo weitermacht. Sein Schreiben gehört zu einer melodischen italienischen Popmusik, die im Dialog mit der Tradition der Canzone d’autore steht, während sie zugleich Rock-Elemente, orkestrale Arrangements und eine zentrale Rolle des Klaviers einbezieht. Nach dem Album ...Squérez? mit Lùnapop im Jahr 1999 eröffnet er seinen persönlichen Weg mit Bagùs im Jahr 2002, danach verfeinert er ein weiter gefasstes und erzählerischeres Format auf Maggese im Jahr 2005 und Il primo bacio sulla Luna im Jahr 2008. Cesare Cremonini entwickelt anschließend eine Diskografie, in der die Dimension der Canzone d’autore mit einer direkt-pop-Ästhetik verbunden bleibt, sichtbar auf La teoria dei colori im Jahr 2012, Logico im Jahr 2014, Possibili scenari im Jahr 2017, La ragazza del futuro im Jahr 2022 und Alaska Baby im Jahr 2024. Im Laufe der Jahre hat er zudem zahlreiche Kollaborationen mit Künstlern wie Jovanotti, Malika Ayane, Luca Carboni, Elisa oder Lucio Dalla gepflegt, während er gleichzeitig eine regelmäßige Bühnenpräsenz zwischen Theatern, Saal und Stadien ausübt. Cesare Cremonini nimmt heute eine einzigartige Stellung in der zeitgenössischen italienischen Popmusik ein, mit Songs, die um die Melodie herum aufgebaut sind, einem sehr klaren Refrain-Gefühl und einer Arrangement-Arbeit, die Schlichtheit und Weite abwechselt.

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