Eva Dahlgren
Geboren 1960 in Umeå und aufgewachsen in Nynäshamn, entwickelt Eva Dahlgren seit Ende der 1970er Jahre ein schwedisches Songwriting, das zwischen Pop, Rock und Vispop angesiedelt ist. Ihre tiefe, zurückhaltende und sehr unmittelbare Stimme wird von introspektiven Texten und oft sparsamen Arrangements getragen. 1978 wurde sie im Fernsehen bemerkbar, was noch im selben Jahr zur Veröffentlichung von Finns det nån som bryr sej om führte, gefolgt von Teilnahmen am Melodifestivalen 1979 und 1980. Nach Anfängen mit starkem Folk- und Chanson-Einfluss nahm ihr Repertoire in den 1980er Jahren zunehmend rockigere Züge an, besonders auf Ung och stolt (1987) und Fria världen 1.989 (1989), bevor En blekt blondins hjärta (1991) als Schlüsselalbum eine neue Dimension in ihrer Diskographie markierte. In der Folgezeit wechselte sie zwischen orchestrierteren Arrangements und reduzierteren Annäherungen auf Alben wie Jag vill se min älskade komma från det vilda (1995), Lai lai (1999), Snö (2005), Petroleum och tång (2007), Jag sjunger ljuset (2016) und Evalution (2020). Neben ihrer Tätigkeit im Projekt Buddaboys arbeitete Eva Dahlgren im Laufe der Jahre mit Künstlern wie Uno Svenningsson, Lisa Ekdahl, Peter Jöback und Silvana Imam zusammen, blieb dabei jedoch eng mit der schwedischen Pop- und Rockszene verbunden.