Yao
Eingebettet in die kanadische Frankophonie entwickelt YAO seit Anfang der 2010er Jahre eine künstlerische Laufbahn an der Schnittstelle von Chanson, alternativem Hip-Hop, Soul, Groove und Slam. Seine Baritonstimme und sein bild-, erzähl- und intimnahes Songwriting verleihen sowohl seinen Stücken als auch seinen Auftritten eine Form, die gesprochene Texte, Gesang und szenische Erzählung miteinander verbindet. YAO begann seine Diskographie mit Généris (2011) und setzte sie mit Perles et Paraboles (2013) und Lapsus (2016) fort — drei Veröffentlichungen, die nach und nach eine persönliche Sprache etablieren, die gleichermaßen vom frankophonen Rap wie von einer poetischeren Herangehensweise an das Chanson genährt wird. Im Laufe seiner Karriere tritt YAO in unterschiedlichen Kontexten auf, von Konzerten bis hin zu hybriden Bühnenformaten, und eröffnete zudem Shows für Künstler wie Booba, La Fouine oder Bisso Na Bisso. Seine Arbeit geht über das reine Tonträgerformat hinaus und umfasst Projekte, in denen Musik, Wort und Erzählung eine zentrale Rolle spielen, etwa Kintsugi, ein Stück, das in Kanada und international gezeigt wurde. Als Künstler, der auch in der Moderation, im Schauspiel und in der kulturellen Vermittlung aktiv ist, verortet YAO seine Arbeit in einer multidisziplinären Praxis, deren Mittelpunkt die Bühne bleibt.
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