Das Kinn
Unter dem Namen Das Kinn entwickelt Toben Piel aus Frankfurt ein Solo‑Projekt, das zwischen Post‑Punk, Krautrock, minimaler Elektronik und Art‑Rock angesiedelt ist. Seine Kompositionen arbeiten mit Wiederholung, rhythmischer Spannung und dem Wechsel zwischen gesprochenem Gesang, gesungener Stimme und kantigeren Phrasierungen. Das Kinn setzt einen Weg fort, den Piel in unterschiedlichen musikalischen und performativen Kontexten begonnen hat: Er war unter anderem Teil von Antitainment, dem Duo Les Trucs und dem Projekt FM Aether und hat daneben Stücke für Theater und Radio realisiert. Diese Durchlässigkeit zwischen Konzertbühne, Performance und Klangschöpfung spiegelt sich in der Ästhetik von Das Kinn wider, in der die Strukturen klar bleiben, aber für Verschiebungen offen sind, mit einer Vorliebe für Kontraste zwischen post‑punkiger Trockenheit, motorischer Pulsation und elektronischen Texturen. Das Projekt ist auch Teil von Toben Piels umfassenderem Engagement in Frankfurt, wo er am Kassettentlabel MMODEMM beteiligt war und Veranstaltungen zur elektronischen Musik mitorganisiert hat. Zu seinen über den rein musikalischen Rahmen hinausgehenden Kooperationen zählt die Arbeit mit der Choreografin Meg Stuart für das Stück Solos and Duets.
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| Apr. 18 |
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