Pastora Soler

Geboren in Coria del Río bei Sevilla, nahm Pilar Sánchez Luque Anfang der 1990er Jahre den Künstlernamen Pastora Soler an, nachdem sie in ihrer Kindheit Copla und Flamenco-Repertoire auf andalusischen Bühnen gesungen hatte. Ihr Plattendebüt gab sie 1994 mit Nuestras coplas, und sie erweiterte schnell ihr Spektrum mit El mundo que soñé (1996) und Fuente de luna (1999), auf denen sich ihre Musik zu melodischer Latin-Pop mit orientalischen Anklängen öffnete. Diese Entwicklung setzte sich mit Corazón congelado (2001) und Deseo (2002) fort, letzteres mit Arrangements, die näher an Dance-Pop lagen, bevor sie sich mit Pastora Soler (2005), Toda mi verdad (2007), Bendita locura (2009) und Una mujer como yo (2011) wieder auf Pop-Chansons und Balladen konzentrierte. 2012 vertrat Pastora Soler Spanien beim Eurovision Song Contest mit Quédate conmigo, in einer Phase, in der ihre kraftvolle Stimme und ihre dramatische Interpretation sie sowohl in der Tradition der canción española als auch in der zeitgenössischen Popmusik verankerten. Zu ihrem Werdegang gehören außerdem Kooperationen mit Raphael, Manuel Carrasco, David DeMaría und Miguel Poveda. Nach Conóceme (2013) und einer Pause aus gesundheitlichen Gründen kehrte Pastora Soler mit La Calma (2017) zurück, gefolgt von Sentir (2019) und Libra (2022), und setzte ihre Karriere zwischen Theatern, großen Bühnen Spaniens und internationalen Konzerten fort.

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