L.E.S.
Geboren 1966 als Leshan Lewis, gehört L.E.S. zur Geschichte des New Yorker Hip-Hop aus Queensbridge im Stadtteil Queens, wo er in derselben Umgebung wie Nas aufwuchs. Als Produzent und DJ entwickelte L.E.S. einen präzisen East-Coast-Sound, der auf Soul‑ und Jazz‑Loops, trockenen, knackigen Rhythmen und einer musikalischen Handschrift basiert, die oft eher zurückhaltend als spektakulär ist. Seinen ersten weithin anerkannten diskografischen Meilenstein erzielte er mit „Life’s a Bitch“ auf Nas’ Illmatic (1994), gefolgt von AZs „Sugar Hill“ auf Doe or Die (1995). Ab Mitte der 1990er-Jahre arbeitete L.E.S. regelmäßig mit Nas’ Umfeld und der Rap‑Szene New Yorks zusammen und produzierte Titel für Mobb Deep, The Firm, Capone‑N‑Noreaga, Cormega, Bravehearts und QB’s Finest. Sein Werdegang erweiterte sich zudem um Produktionen mit Poke & Tone für Nas auf It Was Written (1996) und für Will Smith auf Big Willie Style (1997) sowie um Kollaborationen mit Cory Rooney an Blaques „Bring It All to Me“ und Jennifer Lopez’ „I’m Real“ (2001). Bis weit in die 2000er-Jahre blieb L.E.S. dem Umfeld von Nas verbunden, mit Beiträgen auf Nastradamus (1999), The Lost Tapes (2002), Street’s Disciple (2004) und Hip Hop Is Dead (2006), bevor er anschließend punktuell für Jay Rock, Busta Rhymes und Freeway produzierte.
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