Monica Naranjo
Geboren in Figueres in Katalonien entwickelt Mónica Naranjo seit Mitte der 1990er Jahre eine Karriere, die sich zwischen spanischsprachigem Pop, Dance-Pop, Rock und einer dramatischen, theatralischen Schreibweise bewegt. Ihr erstes Album, Mónica Naranjo (1994), erschien zunächst in Mexiko, wo sie bekannt wurde, bevor sie mit Palabra de mujer (1997) auch in Spanien an Präsenz gewann. Im Laufe ihrer Alben erweitert sie ihre Palette durch elektronische Arrangements, orchestrale Balladen und eine Vorliebe für Konzeptalben, etwa Minage (2000), ein Werk rund um das Repertoire von Mina, sowie Chicas Malas (2001), Tarántula (2008), 4.0 (2014) und Lubna (2016). Ihre Musik pendelt zwischen eingängigen Poprefrains, rockiger Spannung, Dance-Elementen und lyrischeren Passagen, wobei starker Wert auf vokale Interpretation und Inszenierung gelegt wird. Mónica Naranjo hat ihr Repertoire außerdem in verschiedenen Bühnenkonstellationen dargeboten, von symphonischen Konzerten bis zu reduzierten Formaten. Zwischen Spanien und Lateinamerika aktiv, führt sie seit mehreren Jahrzehnten eine Diskografie und Bühnentätigkeit, die mehrere Stilregister durchläuft, ohne sich auf eine einzige Ästhetik zu beschränken.