Eija Kantola
Geboren 1966 in Pori, Finnland, gehört Eija Kantola der finnischen Iskelmä-Tradition an, an der Schnittstelle von volkstümlichem Liedgut, Tango und einem melodischen Repertoire, das mit Tanzbühnen verbunden ist. Kantola begann früh aufzutreten und startete ihre Plattenkarriere 1988 unter dem Namen Eijariitta mit dem Album Samppanjaruusu, bevor sie 1992 ihren jetzigen Namen annahm — im selben Jahr wurde sie beim Tangomarkkinat-Festival in Seinäjoki zur Tangokuningatar gekrönt. Ihre Laufbahn festigte sich in den 1990er Jahren mit Alben wie Kiitos tästä vuodesta (1992), Yön hiljaisuus (1994), Tänään (1995), Katseet (1997) und Sata suudelmaa (1998), ein Repertoire, das sich auf Balladen, finnischen Tango und eine direkt instrumentierte Unterhaltungsmusik konzentriert. In den 2000er und 2010er Jahren setzte sie ihre Arbeit mit Kylmä kuuma ja kaunis (2000), Hyppy tuntemattomaan (2002), Legendaa (2005), Käärmetanssi (2008), Peili (2012), Kadonneet laulut (2016) und Kipinä (2021) fort. Ihre Diskografie umfasst zudem gemeinsame Projekte mit Anneli Saaristo, Marjorie, Marita Taavitsainen und Saija Varjus, die Eija Kantola in ein beständiges Netzwerk der finnischen Liedkunst einordnen.
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