Nick Schofield
Im Kern der kanadischen Experimental-Szene entwickelt der Komponist und elektronische Musiker Nick Schofield einen Ansatz zur Ambient-Musik, geprägt von seinem Studium der Elektroakustik an der Concordia University in Montréal. Ursprünglich aus Ottawa stammend und zwischen Ottawa und Montréal tätig, konzentriert sich Schofield auf langsame, eindringliche Stücke, in denen Synthesizerflächen, reduzierte melodische Motive und natürliche Resonanzen kontemplative Hörräume schaffen. Sein Debütalbum Water Sine aus dem Jahr 2017 legte die Basis für ein Schaffen, das die physiologischen Wirkungen des Klangs in den Mittelpunkt stellt und unter anderem für Ruhe und Nacht gedacht ist. Mit Glass Gallery (2019), inspiriert von der Architektur des Musée des beaux-arts du Canada, vertiefte er den Dialog zwischen gebauter Umwelt und Klangwahrnehmung durch eine minimalistische Ambient-Schreibweise. Ambient Ensemble, erschienen 2021, erweiterte diese Forschung, indem Klavier, elektronische Texturen und ausgedehnte Nachhallräume kombiniert wurden, um die kollektive, fast chorale Dimension seines Kosmos zu erkunden. Parallel zu seiner kompositorischen Tätigkeit wirkt Schofield an verschiedenen Kollaborationsprojekten in der experimentellen Szene Montréals mit und tritt auf Bühnen für elektronische und Ambient-Musik auf, unter anderem bei Festivals wie MUTEK, und festigt so eine Praxis, die auf aufmerksames Hören und die Hervorhebung mikrovariabler Klangnuancen setzt.
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| Apr. 25 |
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