Cartel

In Conyers, Georgia gegründet, formierte sich Cartel 2003 aus Musikern derselben Region, die schnell auf der amerikanischen Alternative-Szene aktiv wurden. Ursprünglich als Fünf-Mann-Band gedacht, besteht Cartel heute hauptsächlich aus Will Pugh, Joseph Pepper und Nic Hudson. Ihr Repertoire bewegt sich zwischen Pop-Punk, Alternative Rock, Emo-Pop und Emo-Rock, mit Songs, die auf klaren Melodien, direkten Refrains und einer Songwriter-Philosophie beruhen, die auf Effizienz setzt, ohne das emotional geprägte Register zu verlieren — zunächst jugendlich, im Lauf der Jahre reifer. Nach der EP The Ransom (2004) veröffentlichte Cartel 2005 Chroma, ein Album, das sie im amerikanischen Pop-Punk-Kosmos etablierte, bevor sie 2007 mit dem Album Cartel, das im Rahmen der MTV-Sendung Band in a Bubble aufgenommen wurde, größere Aufmerksamkeit erreichten. Die Band setzte die Arbeit mit Cycles (2009) und Collider (2013) fort, begleitet von Touren und Besetzungswechseln, vor allem am Bass. Cartel teilte die Bühne mit Acts der Pop-Punk- und Emo-Szene der 2000er und 2010er Jahre und bewahrte dabei eine Identität, die auf klaren Gitarren, einem nervösen Tempo und sehr ausgefeilten Melodien fußt. Nach mehreren Jahren ohne neues Studioalbum nahm Cartel 2022 die Veröffentlichung neuer Stücke wieder auf, unter anderem mit „17“ und „The End“.

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Mai 22