Carroll Thompson

Geboren in Letchworth, Hertfordshire, in einer jamaikanischen Familie, etabliert sich Carroll Thompson zu Beginn der 1980er Jahre in der britischen Lovers-Rock-Szene, am Schnittpunkt von romantischem Reggae, Soul und sanfter Popmusik, getragen von einer flexiblen, intimen Stimme. Aufgewachsen mit klassischem Klavier und durch Schul- und Kirchenchöre gegangen, beginnt Carroll Thompson als Studiochoristin, bevor sie ihre Solokarriere mit den Singles "I’m So Sorry" und "Simply in Love" startet, gefolgt vom Album Hopelessly in Love im Jahr 1981, das zu einem bleibenden Bezugspunkt des englischen Lovers Rock wurde. Der weitere Verlauf ihrer Laufbahn lässt sie zwischen persönlichen Projekten, Duetten und Studioarbeiten wechseln, insbesondere mit Sugar Minott und Trevor Walters, während sie ihr Repertoire erweitert. 1984 schloss sich Carroll Thompson Floy Joy an, einer aus Sheffield stammenden Formation aus der britischen Jazz-Funk- und Soul-Szene, mit der sie mehrere Titel aufnahm, bevor sie zu ihren eigenen Projekten zurückkehrte. In den 1990er-Jahren trat sie neben Courtney Pine, Aswad und Movement 98 auf und veröffentlichte 1993 The Other Side of Love in Zusammenarbeit mit Mad Professor, wobei ihr Gesang in eine zeitgenössischere Reggae- Produktion eingefügt wird. Carroll Thompson hat zudem eine regelmäßige Tätigkeit als Background-Sängerin und Studios Musikerin entwickelt, während sie eine Diskografie fortführt, die unter anderem Carroll Thompson (1983), Full Circle (1995), Songbird (1996), Collectively (1998), Flying (2008) und Feels So Good (2011) umfasst.

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Janet Kay, Carrol Thompson
Konzert

Janet Kay, Carrol Thompson