Carolyn Wonderland
Geboren in Houston, Texas, als Carolyn Bradford, hat Carolyn Wonderland seit den 1990er-Jahren einen Werdegang, der tief im amerikanischen Blues verwurzelt ist. Ihr Gitarrenspiel und Gesang integrieren zudem Elemente aus Country, Swing, Zydeco, Soul, Gospel, Surfmusik und Cumbia. Zunächst machte sie sich mit Carolyn Wonderland and the Imperial Monkeys einen Namen, einer Formation aus den frühen Jahren ihrer Karriere, bevor sie 1999 nach Austin zog und dort dauerhaft in der Roots- und Bluesszene aktiv wurde. Zu ihrer Diskografie zählen unter anderem Groove Milk (1993), Play with Matches (1995) und Bursting with Flavor (1997) mit den Imperial Monkeys, danach als Solokünstlerin Alcohol & Salvation (2001), Bloodless Revolution (2003), Miss Understood (2008), Peace Meal (2011), Live Texas Trio (2015), Moon Goes Missing (2017), Tempting Fate (2021) und Truth Is (2025). Carolyn Wonderland war außerdem an mehreren Kollektivprojekten in Austin beteiligt, darunter A Loose Affiliation of Saints and Sinners und Sis DeVille. 2018 stieß sie als Leadgitarristin zu John Mayalls Band und ist auf den Alben Nobody Told Me (2019) und The Sun Is Shining Down (2022) zu hören, womit sich ihr Weg durch Clubs, Tourneen und die US-amerikanische Bluesrock-Szene fortsetzt.