Courtney Pine

Courtney Pine wurde 1964 in London in eine jamaikanischstämmige Familie geboren. Zunächst lernte er Klarinette, bevor er sich als Jugendlicher autodidaktisch das Saxophonspiel aneignete. Seine Laufbahn begann im Reggae – unter anderem mit einer Tournee an der Seite von Clint Eastwood & General Saint im Jahr 1981 – und er etablierte sich Mitte der 1980er Jahre in der britischen Jazzszene, besonders durch die Gründung der Jazz Warriors im Jahr 1985, einem großen schwarzen britischen Ensemble aus der Londoner Szene. Mit Journey to the Urge Within (1986) machte er erstmals auf sich aufmerksam und baute danach eine Diskografie auf, in der akustischer Jazz mit Hard Bop, karibischen Musikstilen, Soul und später Einflüssen aus Drum and Bass und UK Garage in Dialog tritt. Als führender Saxophonist spielt er außerdem Flöte, Klarinette und Bassklarinette, ein zentrales Instrument auf Europa (2011). Zu den Wegmarken seiner Karriere gehören zudem Modern Day Jazz Stories (1995), Underground (1997), Back in the Day (2000), Transition in Tradition: En Hommage a Sidney Bechet (2009), Black Notes from the Deep (2017) und Spirituality (2022). Durch seine Bands wie auch kollektive Projekte nimmt Courtney Pine seit den 1980er Jahren eine fortwährende Rolle in der Entwicklung des zeitgenössischen britischen Jazz ein.

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