Frank Carter
Geboren am 27. April 1984 in Hemel Hempstead, England, entwickelte Frank Carter früh ein Interesse für Punkrock und Zeichnen, was ihn sowohl zur Musik als auch zur Tätowierkunst führte. Nach seiner ersten Jugendband All Night Drive gründete er 2005 die Hardcore-Punk-Band Gallows, deren raue Texte vom britischen Sozialkontext geprägt waren. Mit Gallows nahm er Orchestra of Wolves (2006) und Grey Britain (2009) auf, bevor er 2011 aus künstlerischen Differenzen die Band verließ. Im selben Jahr zog Carter nach New York und gründete mit dem Gitarristen Jim Carroll das Projekt Pure Love, in dem seine Songtexte in eine melodischere und direktere Rockrichtung tendierten, sichtbar auf dem Album Anthems (2013); das Duo legte 2014 eine Pause ein. 2015 kehrte er mit Frank Carter & The Rattlesnakes zurück, einer Formation, die Hardcore, Alternative Rock und poppigere Einflüsse verknüpft, dokumentiert auf Blossom (2015), Modern Ruin (2017), End of Suffering (2019), Sticky (2021) und Dark Rainbow (2024). Die Texte behandeln unter anderem Angst, Sucht und zwischenmenschliche Beziehungen. Parallel zu seiner Tätigkeit als Sänger arbeitet Frank Carter weiterhin als Tätowierer im Londoner Studio Rose of Mercy. 2024 trat er mit Steve Jones, Glen Matlock und Paul Cook bei einer Reihe von Konzerten und Touren auf, in denen das Repertoire der Sex Pistols gespielt wurde; diese Zusammenarbeit wurde 2025 in Großbritannien, Australien und Neuseeland fortgesetzt.
kommende Veranstaltungen 1
Sex Pistols - (Steve Jones, Paul Cook, Glen Matlock) feat Frank Carter
- Di., September 22
- L'Olympia
- Sex Pistols, Frank Carter