Carmen Consoli

Geboren 1974 in Catania auf Sizilien, entwickelte Carmen Consoli ihr Songwriting an der Schnittstelle von italienischem Rock, Chanson/Autorsänger-Tradition und mediterranen Folk-Einflüssen, mit ausgeprägtem Augenmerk auf die italienische Sprache und sizilianische Redewendungen. Mitte der 1990er Jahre wurde sie auf der Clubszene von Catania und später beim Festival von Sanremo entdeckt. Ihr Debütalbum «Due parole» erschien 1996, gefolgt von «Confusa e felice» (1997) und «Mediamente isterica» (1998), die ein Repertoire aus elektrischen Gitarren, poppigen Melodien und erzählenden Texten über intime Beziehungen und Frauenporträts etablierten. Zu Beginn der 2000er Jahre vollzog sich eine Entwicklung hin zu offeneren Arrangements mit «Stato di necessità» (2000) und «L’eccezione» (2002), gefolgt von Arbeiten, in denen traditionelle Bezüge und akustischere Rhythmen an Bedeutung gewannen, etwa «Eva contro Eva» (2006) und «Elettra» (2009). Zwischen Studioarbeit und Tourneen in voller Bandbesetzung oder in reduzierten Formationen wechselnd, intensivierte sie Bühnenkooperationen, wirkte punktuell im Film mit und setzte ihre Entwicklung mit «L’abitudine di tornare» (2015) sowie «Volevo fare la rockstar» (2021) fort, wodurch sie sich einen eigenständigen Platz in der zeitgenössischen italienischen Liedermacher-Szene erarbeitet hat.

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Mai 9
Jan. 31, 2018