Kashmir

Kashmir wurde Anfang der 1990er Jahre in Frederiksberg, Dänemark, gegründet und machte zunächst mit grunge-geprägtem Rock auf der lokalen Bühne auf sich aufmerksam, bevor sich die Band zu einem melodischeren, atmosphärischeren Stil entwickelte. Das Ensemble, das um Kasper Eistrup, Mads Tunebjerg und Asger Techau herum aufgebaut ist und später durch den Keyboarder Henrik Lindstrand ergänzt wurde, erregte Aufsehen, als es einen nationalen Rockwettbewerb gewann, was zur Veröffentlichung von Travelogue (1994) und Cruzential (1996) führte. Mit The Good Life (1999) gestaltete Kashmir einen volleren Sound, der dichte Gitarren mit luftigeren Texturen verbindet — eine Entwicklung, die auf Zitilites (2003) mit längeren, detaillierteren Kompositionen fortgesetzt wurde. No Balance Palace (2005) steht für eine verstärkte Offenheit gegenüber Kollaborationen, unter anderem mit Beiträgen von David Bowie und Lou Reed, während Trespassers (2010) diese Linie alternativen Rocks mit aufwändigen Arrangements fortführt. Auf großen dänischen Bühnen und zahlreichen europäischen Festivals präsent, etablierte sich Kashmir nachhaltig in der skandinavischen Rockszene, bevor die Band ab 2017 eine längere Pause ihrer Aktivitäten ankündigte; ihre Diskografie sorgt weiterhin für Neuauflagen, gelegentliche Konzerte und Nebenprojekte der Mitglieder.

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Juni 13
Juni 12
Juni 11