Orthodox
2004 in Sevilla von Marco Serrato, Ricardo Jiménez und Borja Díaz gegründet, begann Orthodox zunächst als Power-Trio und arbeitete zwischen 2014 und 2018 zeitweise als Duo. Die spanische Band entwickelt eine Musik, die im Doom Metal verankert ist, sich aber für freiere Formen öffnet, in denen Drone, Improvisation, Ambient und Anklänge an Free Jazz zusammenfließen. Charakteristisch sind ein ausgeprägtes Gespür für Wiederholung, langsame Tempi und eine rituelle Spannung. Diese Identität kristallisierte sich auf Gran Poder (2006) heraus und setzte sich mit Amanecer en Puerta Oscura (2007) und Sentencia (2009) fort — drei Alben, die oft als erster ästhetischer und konzeptioneller Zyklus gelesen werden. Orthodox setzte diesen Wandel der Ausdrucksweise auf Ba’al (2011), Axis (2015), Supreme (2017) und Κρέας (2018) fort. Auf der Bühne bewegte sich die Band zwischen Festivals und Untergrundnetzwerken in Spanien und international, mit Auftritten bei unter anderem Roadburn, Hellfest und Primavera Sound, und teilte sich die Bühne mit Bands wie Voivod oder Corrosion of Conformity. Das visuelle Universum von Orthodox, genährt von religiösen Bildern, Symbolik und heidnischen Anspielungen, begleitet eine Musik, die dem Heavy Metal verbunden bleibt, sich aber regelmäßig von seinen formalsten Ausprägungen entfernt.
kommende Veranstaltungen 4
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