Pascale Borel

Pascale Borel wurde 1958 in Bordeaux geboren und fiel zunächst als Backgroundsängerin der Popgruppe Lala et les Émotions auf. 1982 lernte sie den Musiker Grégori Czerkinsky kennen und gründete mit ihm das Duo Mikado: Borel interpretierte die Texte, während Czerkinsky komponierte und arrangierte. Das Duo entwickelte eine synthetische Popmusik mit New-Wave-Elementen, getragen von einer sehr ausgefeilten Ästhetik. Die Single „Naufrage en hiver“, 1986 von Pierre und Gilles visuell umgesetzt, und „La fille du soleil“ (1988) etablierten die Gruppe in der französischen Poplandschaft der 1980er Jahre, bis sich das Duo 1991 trennte. Zwischen 1996 und 1999 schloss sich Pascale Borel der Electro-Pop-Band Bien an; eine vier Titel umfassende CD erschien in Spanien und es gab einige Konzerte in Paris. Ab 2001 arbeitete sie mit dem Autor und Musiker Jérémie Lefebvre und nahm 2004 für das Elektro-Label Pschent ihr erstes Soloalbum Oserai-je t’aimer auf, das 2005 erschien und Chanson française mit intimem Electro-Pop verbindet. 2006 veröffentlichte sie die Single „J’ai un mari“ im Duett mit Valérie Lemercier und trat 2008 auf der Bühne des Théâtre Essaïon in Paris auf, unter anderem im Duo mit Lio. Nach mehreren Videoprojekten und der Aufnahme eines Titels für einen Film im Jahr 2009 kehrte Pascale Borel 2015 mit dem Album Par ailleurs zurück, das ihre Vorliebe für französischsprachige Synth-Pop fortführt – zwischen dem Erbe von Mikado und persönlicherer Songwriterarbeit.

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Feb. 17