Bragolin
Vom Edwin van der Velde in den Niederlanden getragen, entwickelt Bragolin seit dem Ende der 2010er Jahre ein Universum, das sich zwischen Post-Punk und Dark Wave bewegt, mit einer melodischen Schreibweise, die von den schweren Linien der 1980er-Jahre genährt wird, sowie von Keyboards, die den Geist der Sechziger- und Siebzigerjahre atmen, und Gitarren, die eher neblig klingen und dem Shoegaze der 1990er nahestehen. Das Projekt, dessen Name auf den italienischen Maler Giovanni Bragolin verweist, schöpft auch aus der Vorstellung des postapokalyptischen Kinos und des Horrors, eine sensible Facette in seinen dunklen Stimmungen und seiner kalten Spannung. Ein erstes Album, I Saw Nothing Good So I Left, erscheint 2018 und etabliert Bragolin rasch auf den Dark-Wave- und Gothic-Szenen mit dem Titel Into Those Woods. 2019 arbeitet van der Velde mit Adam Tristar an Let Out the Noise Inside, einer Platte, die den synthetischen und elektronischen Anteil des Projekts verstärkt. Sowohl in Clubs als auch auf Festivals war Bragolin präsent, unter anderem beim Wave-Gotik-Treffen, Amphi, Cold Hearted, Extramuralhas und Kalabalik, während er auch in Südamerika tourte. Seit 2020 nimmt das Projekt auf der Bühne die Form eines Duos an, mit dem Einzug von Edwin Daatselaar an den Keyboards. Ein drittes Album, I Don’t Like What It Does To Me, ist für 2026 angekündigt.
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| Feb. 28 |
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