Dionne Warwick

Geboren 1940 in East Orange, New Jersey, wuchs Dionne Warwick in einem von Gospel geprägten Umfeld auf und begann im Familiengesangstrio The Gospelaires zu singen, bevor sie als Backgroundsängerin in New Yorker Studios arbeitete. Während dieser Aufnahmesessions wurde sie entdeckt und ging Anfang der 1960er-Jahre eine langjährige Zusammenarbeit mit Burt Bacharach und Hal David ein, die ein Repertoire aus Pop‑Soul und R&B mit sorgfältigen Orchestrierungen prägte—geprägt von Balladen und einem sehr artikulierten Phrasieren. Ihr Debütalbum „Presenting Dionne Warwick“ (1963), gefolgt von „Make Way for Dionne Warwick“ (1964) und dem Live‑Album „Dionne Warwick in Paris“ (1966), etablierten sie nach und nach auf der amerikanischen und internationalen Bühne, über Radio, Fernsehauftritte und Tourneen. In den 1970er-Jahren erweiterte sie ihr Spektrum hin zu zeitgenössischerer Soulmusik und startete eine neue Phase ihrer Karriere bei Arista Records mit dem Album „Dionne“ (1979), unter anderem produziert von Barry Manilow; Anfang der 1980er folgte „Heartbreaker“ (1982), realisiert mit Barry Gibb. Zwischen Studioaufnahmen, gemeinsamen Projekten wie der Benefizsingle „That's What Friends Are For“ und Konzerten weltweit entwickelte Dionne Warwick einen Stil, in dem die Verbindung von gospeligem Erbe, orchestrierter Popmusik und erwachsener Soulmusik zentral bleibt, während sie zugleich zahlreiche Kooperationen mit Autoren, Produzenten und Interpreten verschiedener Generationen einging.

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