The Steepwater Band

Gegründet in Chicago im Jahr 1998 um Jeff Massey, Joe Winters und Tod Bowers, lässt sich The Steepwater Band einer amerikanischen Rocklinie zuordnen, die von Bluesrock, Classic Rock und Anklängen des Southern Rock geprägt ist. Ihr Klang ist direkt, mit voluminösen Gitarren und einer Bühnenpräsenz, die noch etwas von Jam-Circuit-Traditionen bewahrt. Zunächst auf Coverversionen der elektrischen Chicago-Bluesmusik konzentriert, wandte sich The Steepwater Band schnell dem eigenen Songwriting zu und veröffentlichte 2000 die erste EP Goin’ Back Home, gefolgt vom Album Brother to the Snake im Jahr 2001. Michael Connelly stieß anschließend für eine kurze, aber prägende Phase zur Band, die unter anderem zum Album Dharmakaya (2004) führte. Im Verlauf der 2000er-Jahre spielte The Steepwater Band regelmäßig im Mittleren Westen, war mehrfach beim Chicago Blues Festival vertreten und baute zudem eine Präsenz in Europa, insbesondere in Spanien, auf. Die Diskografie wurde fortgesetzt mit Revelation Sunday (2006), Grace and Melody (2008) – produziert mit Marc Ford – sowie Clava (2011), Shake Your Faith (2016), Turn of the Wheel (2020) und Return of the Wheel (2022). Seit 2012 verstärkt Eric Saylors die Besetzung an der Gitarre, und Joe Bishop übernimmt seit 2019 den Bass.

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