Southern Culture on the Skids

Gegründet Mitte der 1980er Jahre in Chapel Hill, North Carolina, formte sich Southern Culture on the Skids um den Gitarristen und Sänger Rick Miller; Anfang der 1990er stießen die Bassistin und Sängerin Mary Huff sowie der Schlagzeuger Dave Hartman dazu, eine Besetzung, die seither stabil geblieben ist. Das Trio entwickelte eine Mischung aus Rockabilly, Surfrock, Country, Rhythm-and-Blues und Garage, verwurzelt in einer Vorstellung vom ländlichen Süden der Vereinigten Staaten, mit Liedern, in denen Popkultur, Essen, B-Movies und Landstraßen-Landschaften aufeinandertreffen. Nach unabhängigen Anfängen und mehreren selbstproduzierten Aufnahmen erreichte Southern Culture on the Skids 1995 mit dem Album Dirt Track Date auf einem Major-Label ein größeres Publikum, gefolgt von Plastic Seat Sweat (1997) und Liquored Up and Lacquered Down (2000), die die Band auf die alternativen Bühnen in den USA und Europa brachten. In der Folge kehrte die Band zu einem autonomeren Vorgehen zurück und veröffentlichte auf ihrem eigenen Label Alben wie Mojo Box (2004), The Kudzu Ranch (2010), The Electric Pinecones (2016), Bootleggers Choice (2018) und At Home with Southern Culture on the Skids (2021), wobei sie gleichzeitig eine regelmäßige Bühnentätigkeit beibehielt, in deren Mittelpunkt ihr retrohaftes Rockspiel, mehrstimmiger Gesang und die Vorliebe für eine kitschig-festliche Ästhetik stehen.

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