El Arrebato
Geboren 1969 in Sevilla, Andalusien, gehört Javier Labandón Pérez, alias El Arrebato, zur Rumba-Pop- und Flamenco-Pop-Bewegung, die gitarrisches Erbe, volkstümliche Lieder und radiotaugliche Formate verbindet. Nach einer ersten Station in den 1990er Jahren mit der Gruppe Piel Morena startete El Arrebato Anfang der 2000er seine Solokarriere mit dem Album „Poquito a poco“ (2001), gefolgt von „Tanto por vivir“ (2002) und „Son de amores“ (2004). Diese Veröffentlichungen verankerten sein Songwriting zwischen sentimentaler Ballade, Schilderungen des andalusischen Alltags und eingängigen Refrains. Seine Diskografie entwickelte sich weiter mit Alben wie „Mundología“ (2008), „Lo que andábamos buscando“ (2010) und „Músico de guardia“ (2017), wobei er ein Gleichgewicht zwischen Rumba, spanischem Pop und intimeren Flamenco-Elementen hält. Auf der Bühne setzt El Arrebato auf eine elektrische Band, unterstützt von Backgroundstimmen und für die Rumba typischen Percussions und spielt gleichermaßen auf Volksfesten wie in Theaterhäusern. Als Songwriter und Komponist pflegt er regelmäßig Kollaborationen mit verschiedenen Interpreten der spanischen Pop- und Flamencoszene, was ihn in ein lebendiges Netzwerk andalusischer Musiker einbettet und seine erkennbare Identität in der spanischen Unterhaltungsmusik stärkt.